Montanmuseum Altböckstein
Kultur/Museen
Montanmuseum Altböckstein
Im Museum „Salzstadl“ und „Samerstall“ wird mit Exponaten und Goldaufbereitungsmaschinen versucht, Gästen des Museums die Vorgehensweise und die Umstände des Bergbaus näherzubringen. Bereits ab dem Jahr 1342 wurde im Gasteinertal Gold abgebaut, wobei die Blütezeit des Bergbaus zwei Jahrhunderte später eintrat. Bis zu 830 kg Tauerngold wurde damals jährlich abgebaut! In direkter Verbindung mit dem Montanmuseum steht das Schaukraftwerk Nassfeld, welches ursprünglich für die Elektrifizierung des Bergbaus errichtet wurde. Die Kraftwerksanlage besaß damals einen der ersten Generatoren ihrer Art in ganz Europa und ist heute für Schauzwecke wieder in Betrieb. Nennenswert: Beim Goldwaschen in Böckstein findet man mit etwas Glück selbst ein kleines Stück Tauerngold.
Ausstattung
Umgebung & Lage
Bad Gastein liegt am Fuße des Graukogels und gehört zu den Gemeinden des Nationalparks Hohe Tauern. Selbst die Lage des Ortes ist eine Besonderheit – das Zentrum ist an den Felswänden um den Wasserfall entstanden und mehrstöckige Häuser wurden an den Klippen errichtet, sodass das „Wolkenkratzerdorf“ fast an eine Stadt erinnert. Neben seinem Status als Kurort ist Bad Gastein außerdem ein ganzjährig attraktives Ausflugsziel in Salzburg für Familien, Sportler und Genussurlauber. Kulturinteressierte machen nach dem Museumsbesuch im Montanmuseum am besten noch einen Abstecher in die Schaubrennerei oder erkunden die Schauhöhle „Entrische Kirche“ bei Klammstein.
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